Trauerfeier

Wenn ich durch ein schweres Unglück wie etwa eine Hochwasserkatastrophe, einen Chemieunfall oder einen Asteroideneinschlag sterben sollte, verbitte ich mir, dass bei einer so genannten »Trauerfeier« Kameras aufgestellt werden, dass sich da Pfaffen hinstellen und ihre ekligen kinderfressenden und kinderfolternden Pfaffenlügen erzählen, mit denen sie nicht nur Jesus aus Nazaret, sondern auch die Intelligenz der anwesenden Menschen beleidigen oder gar, dass sich dort Bundespräsidenten hinstellen, ihre korrupten Politikerkumpels mitnehmen und sich am Ort der wieder in die Erinnerung gezerrten Verwesung und der weinenden Freunde und Angehörigen journalismusbetriebswirksam in Szene setzen, große Bilder für die Tagesschau und für die Bildzeitung, so feierlich und tröstlich, so rituell, zynisch und kalt, dass mir schon beim Gedanken daran die Kartoffel wieder hochkommt.

Wer so etwas mit meiner Leiche versucht, bringt sogar meine Leiche noch einmal um. Darin zeigt sich die vollständige Menschen- und Lebensverachtung.

Ich verbitte mir das!

Gebt meinen Kadaver den Vögeln, Fliegen, Würmern und Bakterien, aber nicht diesem Geschmeiß, das mir einen großen Teil meines Lebens zur Hölle gemacht hat!

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Gewissheit

Ich bin mir übrigens völlig sicher, dass die ganze zivilisierte Welt voller Windräder, Gezeitenkraftwerke und Solarpanels wäre, wenn man daraus auch Bomben bauen könnte.

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Ich bin ja mal wieder gespannt…

…ob die Zensoren von Heise Online meinen Kommentar [Archivversion] zu einem über weite Strecken unnötig sexistisch rumpöbelnden Telepolis-Kommentar stehen lassen.

Wer ständig »toxisch männlich« schreibt…

…würde unter anderen Umständen auch ständig »toxisch jüdisch« in seine Texte einsprenkeln.

Weder sind Geschlechter oder »Rassen« oder Herkünfte in irgendeiner Weise »toxisch«, noch geht es hier um etwas anderes als arschlochhaft-asoziales (und teilweise kriminelles) Verhalten, das leider völlig normal geworden ist. Der sexistische Begriff aus sexististischen [sic!] Hassbewegungen fügt dem keine neue Erkenntnis hinzu, sondern einen völlig unpassenden und letztlich sogar themenfremden Schwerpunkt. Ganz genau so, wie es Propaganda tut.

Übrigens: Als regelmäßiger Radfahrer in Hannover habe ich es meistens mit Autofahrerinnen als meinen potenziellen Henkerinnen zu tun; Frauen, die blind durch die Stadt fahren, weil ihnen das, was sie auf ihrem Scheißhändi sehen, wichtiger als die Verkehrssituation ist. Ein Glück, dass die meisten Menschen (noch) viel umsichtiger und vernünftiger fahren. Sonst sähe es hier sehr schlimm aus. Aber auch das ist – trotz der von mir subjektiv wahrgenommenen Häufung bei Frauen – ziemlich unabhängig vom Geschlecht. Es ist Handeln und Verhalten, nicht »toxische Weiblichkeit«.

Ich möchte den Heise-Verlag bei dieser Gelegenheit daran erinnern, dass seine c’t in den besseren Tagen mal als die »dickste Männerzeitschrift Deutschlands« bekannt war.

Religion mag Opium des Volkes sein. Aber Feminismus ist LSD für die Linke.

Schon bitter, dass man sich im Heise-Forum selbst um eine Archivierung seiner Kommentare kümmern muss, weil Leute willkürlich mit dem technokratischen Radiergummi rummachen. ☹️

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Herzlichen Glückwunsch!

Ich gratuliere den Journalisten, die jetzt erstmals bemerkt zu haben scheinen, dass staatlich eingesetzte Schadsoftware nicht gegen Terroristen, Ringe für den sexuellen Kindesmissbrauch und die Organisierte Kriminalität eingesetzt werden, sondern gegen Journalisten.

Der Groschen ist aber sehr spät gefallen. Ich wollte, ich könnte daran glauben, dass Journalisten davon ein wenig demütig würden…

Kleiner Tipp von mir: Jetzt schaut doch mal, werte Journalisten, gegen was die von euch immer lauthals miteingeforderten Zensurmaßnahmen in Social Media eingesetzt werden. Der erste Staat, der eine von Twitter geschaffene und von euch »Qualitätsjournalisten« schweigend begrüßte Zensur-Infrastruktur für staatliche Stellen in Anspruch genommen hat, war überings nicht Nordkorea, nicht China, nicht Kuba, nicht der Iran und auch nicht Saudi-Arabien, sondern die Bundesrepublik Deutschland. Seitdem sind viele Stimmen verstummt.

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Verchipt!

Ich war in den vergangenen Monaten immer wieder einmal sehr erheitert, wenn mir erwachsene Menschen von durchaus gewöhnlicher Schulbildung sagten, dass sie sich nicht impfen lassen wollten, weil ja Microchips im Impfstoff seien – und kurz darauf, oft nur wenige Minuten später ihr Smartphone aus der Tasche holten, ihre Peilwanze, die sie durch ihr ganzes Leben tragen.

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