Nutzererfahrung

Clipart eines Totenkopfes mit gekreuzten KnochenJedes Mal, wenn irgendein reklamebesoffener PR-Lügner in seiner PResseerklärung zu den aufgedeckten heimlichen Machenschaften irgendeiner Klitsche – zurzeit handelt es sich dabei im Regelfall um versteckte Überwachungsfunktionen, die weit in die Privat- und Intimsphäre der Nutzer hineinragen – die Worte »Wir wollen mit diesen Maßnahmen die Nutzererfahrung verbessern« in die Mikrofone und damit indirekt mir mitten ins Gesicht rotzt, bekomme ich Mordlust.

Egal, ob es sich um Microsoft, Facebook, Apple, Google, die Mozilla Foundation oder zurzeit um Amazon handelt. Oder sonstwen.

Wenn ich eine Software (oder ein beliebiges anderes Produkt) benutze, dann tue ich das nicht, um tolle Erfahrungen zu machen, sondern weil ich damit etwas erreichen will. Wenn ich hingegen tolle Erfahrungen machen will, dann nehme ich keine Software, sondern wirksame halluzinogene Drogen¹.

Was für ein Intelligenzflüchtling muss man sein, um auf solche Phrasen reinzufallen? Und was für ein leserverachtendes Arschloch von Journalist muss man sein, um diesen intelligenz- und menschenverachtenden PR-Ton unrelativiert wiederzugeben, als handele es sich dabei um eine ernstzunehmende Aussage und nicht um ein verschwurbeltes »Wir verachten unsere Nutzer von vorne bis hinten, beantworten die eigentliche Frage auch nicht und machen einfach weiter wie bisher und schwätzen dazu heitere Reklamelügen«. Ich sage es ja: Mordlust bekomme ich davon.

Leider ist Mord verboten.

Somit bleibt mir nur eine Möglichkeit, meine »Nutzererfahrung« zu verbessern. Und die besteht darin, keine Produkte von Klitschen zu benutzen, die mich und meine Intelligenz mit diesem eiskalten, psychomanipulativen Scheißwort dermaßen offen verachten und beschimpfen.

Zum Glück ist das noch legal. Und es ist einfach.

Und genau das empfehle ich auch jedem Menschen mit einem Minimalgespür für seine eigene Würde zur Nachahmung, der mit Wörtern wie »Nutzererfahrung« beschimpft wird.

¹Liebe Kinder, lasst die Finger von Drogen! Das ist hier nur als ein scharfer Ausdruck gemeint, der klarstellen soll, was ich von solchen Sprüchen irgendwelcher Reklamelügner halte. Weil auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört. Und wenn ihr schon nicht die Finger von Drogen lassen wollt, dann informiert euch vorher ausführlich über Wirkungen und Gefahren der Substanzen, die ihr euch reinschmeißen wollt, und zwar aus halbwegs zuverlässigen, nicht wertenden und nicht verharmlosenden Quellen! Und nehmt weitere Quellen dazu! Seid keine Idioten! Ein Internet habt ihr ja.

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Alles ist illegal

In einer Welt, in der "Geistiges Eigentum" die Kultur prägt, gilt: Alles ist illegal. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch du davon betroffen bist.

Wer das Bild verwenden möchte – es kann hier in druckgeeigneter Auflösung heruntergeladen werden – und eine Lizenz dafür benötigt: CC0 (also nahezu Public Domain). Sharing is caring! Und die kranke, kranke Idee des »Geistigen Eigentums« muss weg!

CC0
To the extent possible under law, Elias Schwerdtfeger has waived all copyright and related or neighboring rights to Alles ist illegal.

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An alle »geistigen Eigentümer«

Wenn ihr nicht wollt, dass etwas kopiert wird, dann stellt es einfach nicht in diese riesige Kopiermaschine Internet. Schon lösen sich alle eure Probleme mit eurem wertvollen »geistigen Eigentum« wie von allein – und ihr braucht weder dysfunktionalen DRM-Gängelcode mit eingebauter Computersabotage noch irgendwelche über die europäische Union lobbyistisch vorangetriebenen Vorzensurfilter für das Internet.

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Quellen-TKÜ

Das Wort »Quellen-TKÜ«, das immer wieder von der Classe politique verwendet wird, um ein heimliches Aufspielen und Ausführen staatlicher Schadsoftware auf Computer damit zu benennen, ist eine vorsätzliche Lüge.

Von seinem Klang her erweckt »Telekommunikationsüberwachung« den Eindruck, eine Fortsetzung des schon früher möglichen Abhörens von Telefonen zu sein.

Dieser Eindruck wird durch die Wortwahl vorsätzlich erweckt. Und er ist völlig falsch.

Beim Abhören eines Telefons konnte »nur« mitgehört und das Gesprochene aufgezeichnet werden. Bei der Übernahme eines Computers mit Schadsoftware können hingegen Daten und Kommunikationsakte beliebiger Art erzeugt, verändert, gefälscht und gelöscht werden, ohne dass dies hinterher nachweisbar wäre. Wenn die so ermittelten »Indizien« zu einer Untersuchungshaft oder gar zu einer Verurteilung führen, dann wird hier Polizeien und Geheimdiensten ein zur Willkür einladendes polizeistaatliches Machtmittel in die Hand gegeben, dass ihnen meiner Meinung nach nicht gegeben gehört.

Ein Mensch, der die durch diesen Unterschied bedingten Gefahren nicht sofort erkennt, ist dermaßen… ähm… naiv, dass ich die Geschäftsfähigkeit anzweifeln würde. Und ein Mensch mit Politikhintergrund, der vorsätzlich ein falsches und irreführendes Wort wie »Quellen-TKÜ« wählt, damit die damit verbundenen Gefahren nicht ins Bewusstsein der Menschen dringen, ist ein Feind aller Werte des Grundgesetzes mit einem unguten totalitären Staatsverständnis, das er mit solchen billigen rhetorischen Tricks durchsetzen will. Das gleiche gilt für die Journalisten, die eine derartige Propagandasprache unreflektiert und unkorrigiert aufgreifen und verbreiten.

Wer ehrlich ist, spricht von der Installation einer staatlichen Schadsoftware. Diese steht in der Methodik auf der gleichen Ebene mit die Schadsoftware der Organisierten Internet-Kriminalität und sie steht auch in ihren Möglichkeiten nicht hinter dieser Schadsoftware zurück. Es gibt keinen Grund, einen anderen Begriff zu verwenden, außer, man hat die Absicht, kenntnislose Menschen irrezuführen.

Die Dinge werden nun einmal nicht besser davon, dass man sie anders benennt. Nur die Gedanken über die Dinge können sich dadurch verändern. Darum wird Sprache so gern manipulativ verwendet.

Ich betrachtete derartige Manipulationsversuche von Mitglieder der Classe politique ja als »negative Wahlempfehlung«, wenn ich noch wählen würde

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Fraktalzooms zum Freien Download

Ab jetzt auch als Download über archive.org verfügbar: Eine Auswahl meiner alten (und recht langsamen) Fraktalzooms zu monotoner und hochgradig repetitiver Computermusik, allesamt unter den Bedingungen von CC BY-SA 4.0 lizenziert und damit ziemlich frei verwendbar. ;)

Am besten und schnellsten geht der Download über den Torrent. Gute Reise!

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