Dieses WordPress ist so langsam?

Clipart einer SchneckeNein, WordPress ist gar nicht so langsam, wenn man zusätzlich ein gutes Caching-Plugin verwendet. Aber die meisten WordPress-Themes sind ziemlich aufgebläht und deshalb langsam.

Ich habe ja – noch aus dem Anfang der Nuller Jahre – die Angewohnheit, bei der Gestaltung einer Website darauf zu achten, dass eine Seite mit allen zugehörigen Ressourcen (aber ohne ihre Inhalte) unter 100 KiB liegt. Das mag heute lächerlich klingen. Die meisten Menschen haben heute schnelle Internet-Verbindungen. Und ich nehme es auch nur als »grobe Richtung«, hier sind es rd. 130 KiB. Aber so lange ein erheblicher Anteil der Menschen in Deutschland mit unter 100 kbit/s unterwegs ist, werde ich dabei bleiben. Deshalb verbieten sich für mich…

  • …eigene Schriftarten, die nachgeladen werden müssen;
  • …aufwändige grafische Gestaltung; und
  • …umfangreiche Javascript-Benutzung für ein paar Effekte.

Ich mache mir also nicht einmal viel Arbeit, sondern lasse einfach alles weg, was ich für überflüssig halte. 😉

Bei Javascript achte ich darauf, dass die Website alles in allem ohne Javascript nutzbar bleibt. Hier gibt es nur eine Verwendung im Kommentarbereich für die Möglichkeit, auf einen Kommentar zu antworten. Wer kein Javascript ausführt – wer möchte schon freiwillig den Programmcode irgendwelcher Dritter aus einem anonymen technischen Medium innerhalb seines Webbrowsers auf seinem Computer ausführen – kann dennoch kommentieren, nur das bequeme Antworten auf einen Kommentar ist nicht mehr möglich.

Sogar Google ist der Meinung, dass sich mein bisschen Disziplin lohnt und bescheinigt mir, ein paar recht flotte Websites zu haben:

Perfektes Ergebnis bei Google PageSpeedInsights für meine Homepage

Perfektes Ergebnis bei Google PageSpeedInsights für Unser täglich Spam

Wohlgemerkt: Das ist zwei Mal das angeblich so langsame WordPress. ⏱️

Dass die Werte für ein so genanntes »Smartphone« ein wenig weniger hübsch aussehen, interessiert mich übrigens nicht. Ich empfehle anstelle dieser schnell süchtig machenden Gängelungs-, Technikverhinderungs- und Überwachungsgeräte die Verwendung eines richtigen Computers, auf dem man auch das selbstverständliche Recht eingeräumt bekommt, diejenige Software auszuführen, die man selbst für gut und richtig hält. Das ist übrigens auch sicherer, weil man sich selbst um sicherheitskritische Updates kümmern kann und nicht auf die Gnade eines Dritten angewiesen ist, der ganz andere Interessen (nämlich den Verkauf neuer Geräte) hat. Wie viele von diesen Wischofonen mit einem uralten Softwarestand benutzt werden, ist einfach nur erschreckend. Manche Menschen machen sogar ihre Fernkontoführung mit so einem Gerät, das unsicher wie ein Windows 98 ist. Ferner hat man auf einem richtigen Computer auch keine nicht deinstallierbar vorinstallierten Trojaner auf einem persönlich genutzten Rechner. Wer will die schon haben? Zumal die ganzen damit eingesammelten, weit in die Privat- und Intimsphäre hineinragenden Daten irgendwann ganz woanders wieder rauskommen können. Ja: Intimsphäre. Private Kommunikation zwischen Menschen berührt klar die Intimsphäre.

Aber dass jemand, der im Datenfeldwegland BRD mit ISDN-Geschwindigkeit unterwegs ist – und das sind auch im Jahr 2019 immer noch sehr viele Menschen in ländlichen Bereichen und kleineren Ortschaften – nicht eine halbe Minute lang warten muss, bis er einen von mir veröffentlichten Text lesen kann, das interessiert mich.

Ich empfehle jeden Menschen, der Websites gestaltet, sich das Ergebnis seiner Mühen auch einmal über eine langsame Leitung anzuschauen und sich zu fragen, ob die in dieser Verpackung transportierten Inhalte derartige Ärgernisse für den Leser wert sind. Einmal ganz davon abgesehen, dass auch Nutzer schneller Leitungen von einer aufs Wesentliche reduzierten Website profitieren, weil diese schneller geparst und gerendert werden kann und sich deshalb insgesamt »schneller anfühlt«.

Und wie schnell sich eine Website für einen Besucher beim ersten Besuch anfühlt, ist ein erster Eindruck, für den man oft keine zweite Chance hat.

Dass es sich langsam anfühlt, liegt jedenfalls oft nicht an WordPress, sondern an gestalterischer Dummheit und an der Unkenntnis oder dem Desinteresse gegenüber der Lebenswirklichkeit vieler Menschen in der Bundesrepublik Deutschland. Besonders deutlich wird dies auf vielen Websites von Presseverlegern, in denen fünf bis acht Kilobyte erwünschter Nutzinformation in mehreren Megabyte Design- und Reklamemüll eingebettet werden – zum Hohn und zur weiteren Aufblährung darauf noch ein Symbolbild, das nichts mit dem Text zu tun hat, aber trotzdem reingenommen wird, weil ein Platz dafür in der Artikelvorlage vorgesehen ist. Immerhin sind viele Symbolbilder realsatirisch wertvoll (noch ein Beispiel und noch ein Beispiel). 😀

Wer eine schnelle Website oder ein schnelles Blog haben möchte, das auch durch seine Geschwindigkeit bei Erstbesuchern einen guten Eindruck hinterlässt, sollte auf gar keinen Fall von Presseverlegern und Journalisten lernen, wie man das macht. Weniger ist mehr, und Unnützes kann weg.

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Aber Windräder bringen doch Vögel um…

Figure 2. Avian deaths per year in the United States from various energy and non-energy sources, 2009. Note: When a range of estimates has been given, the figure presents only data for the lowest end of the range. -- Wind Energy: 46,113 -- Nuclear Power: 458,331 -- Communication Towers: 4,000,000 -- Fossil-fueled Power Plants: 23,960,000 -- Pesticide Poisoning: 72,000,000 -- Building Windows: 97,000,000 -- Feral Cats: 110,000,000

Abbildung 2: Jährliche Tode von Vögeln in den Vereinigten Staaten, Verursachung durch verschiedene Energie- und Nicht-Energiequellen, 2009. Hinweis: Wenn ein Schätzbereich angegeben wurde, stellt die Abbildung nur die Daten für das untere Ende des Bereiches dar.

Windenergie 46.113
Kernenergie 458.331
Funkmasten 4.000.000
Kraftwerke für fossile Brennstoffe 23.960.000
Vergiftung durch Pestizide 72.000.000
Gebäudefenster 97.000.000
Verwilderte/wilde Katzen 110.000.000

Quelle: Benjamin K. Sovacool (2012) The avian and wildlife costs of fossil fuels and nuclear power, Journal of Integrative Environmental Sciences, 9:4, 255-278, DOI: 10.1080/1943815X.2012.746993

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Checkliste: Bevor ich ein Produkt kaufe

Clipart: SparschweinKrämer, Werber und Tinnefverkäufer geben sich alle Mühe, dafür zu sorgen, dass sich ihre »Zielgruppe« niemals vor einem Kauf gedanklich mit den folgenden Fragen beschäftigt. Diese Fragen helfen nämlich, unnötige oder unnötig teure Käufe zu vermeiden, aber der Krämer und der Tinnefverkäufer sind bereits auf der Gewinnerseite, wenn gekauft wurde, egal, wie es dem Käufer damit ergeht – und damit dies oft genug geschieht, bezahlten sie Werber für die gezielte und allmediale Irreführung möglichst vieler Menschen. Diese gezielte Irreführung ist keineswegs immer als Werbung gekennzeichnet, sondern oft genug auch im redaktionellen Teil von Websites, Zeitungen, TV-Sendungen, Podcasts, Videos und dergleichen enthalten, obwohl das eigentlich illegal ist.

Eine auch nur kurze Beschäftigung mit diesen Fragen vor einem Kauf kann einem Menschen leicht über hundert Euro im Monat ersparen, die dann für andere, hoffentlich bessere Dinge als sinnlose Käufe zur Verfügung stehen.

Einen intelligenten Menschen erkennt man übrigens daran, dass er mit seinem Verstand denkt und nicht mit seiner Psyche. 😉

Ich formuliere die Fragen der griffigen Formulierung halber in der »Ich«-Form.

  • Brauche ich das Produkt?
  • Brauche ich das Produkt wirklich?
    • Wie sehen die Anwendungsfälle für das Produkt in meinem Alltag aus? Sind diese Anwendungsfälle realistisch, oder handelt es sich um Vorstellungen, die mir von Werbern und schleichwerbenden Journalisten gemacht wurden?
    • Hat es gar ein Werber geschafft, mich glauben zu lassen, dass durch das Produkt ein Problem gelöst würde, das ich bis jetzt noch niemals in meinem Leben empfunden habe, handelt es sich also um eine Lösung für ein Scheinproblem?
    • Habe ich jetzt schon etwas, was dem Produkt ähnlich ist?
    • Handelt es sich beim Produkt um eine Mode und besitze ich schon sehr viel, was ihm ähnlich und völlig benutzbar ist, aber eben nicht mehr modern?
    • Möchte ich das Produkt vor allem zu meiner Unterhaltung nutzen? Warum unterhalten mich die anderen Unterhaltungsprodukte, die ich mir zugelegt habe, dann nicht mehr in gewünschtem Maße?
    • Glaube ich, das Produkt zu benötigen, weil ich einen sozialen Druck durch meine Mitmenschen verspüre, die mich für rückständig, altmodisch und dumm halten, weil ich das Produkt nicht habe oder nicht haben will und mit dem so eingesparten Geld lieber andere Ziele verfolge, die mir wichtiger sind?
  • Werde ich das Produkt häufiger benutzen?
    • Wenn nein: Kann ich es für meine beabsichtigten Nutzungen von jemandem ausleihen?
    • Wenn nicht: Kann ich es gebraucht kaufen oder mieten?
    • Wenn nicht: Kann ich es nach der Nutzung verkaufen oder jemandem schenken, der es braucht oder gebrauchen kann?
    • Beim Verkauf: Welcher Wertverlust ist damit verbunden?
  • Handelt es sich beim Produkt um einen »fabrikneuen Müll« mit »eingebautem Ablauf« seiner Nutzungszeit?
    • Bei Computern und vergleichbaren Geräten (zurzeit meist mit dem Attribut »smart« verkauft): Bestimme ich selbst über die darauf laufende Software einschließlich Firmware und Grundsystem, oder tut dies jemand anders?
    • Sind Benutzergängelungen und Technikverhinderungen darin enthalten, zum Beispiel DRM-Funktionen? Erfordern diese den Zugriff auf Internet-Resourcen, die unter der Verfügungsgewalt eines Dritten stehen, der damit das Produkt jederzeit unbenutzbar machen kann?
    • Kann ein Dritter Einfluss darauf nehmen, was ich mit dem Produkt machen kann, nachdem ich es gekauft und bezahlt habe?
    • Bei allen elektrischen und elektronischen Geräten: Kann man den Akku als wesentliches Verschleißteil mit geringem Aufwand wechseln und durch einen neuen Akku ersetzen?
  • Wie lange hält das Produkt?
    • Ist diese Zeit lang genug?
    • Ist diese Zeit zu kurz? Oder die gleiche Frage anders gestellt: Werden absehbare Kosten für einen weiteren Kauf fällig (wie zum Beispiel beim Auto, das durch ein neues Auto ersetzt werden muss, wenn das alte Auto nicht mehr nutzbar, aber das ganze Leben auf die Verfügbarkeit eines Autos eingestellt ist)?
    • Ist diese Zeit unbekannt? Nicht einmal seriös abschätzbar? Warum?
    • Was geschieht mit dem Produkt, wenn es nicht mehr nutzbar ist? Gibt es ein sinnvolles Recycling? Handelt es sich um giftigen Sondermüll, der dann als »Entwicklungshilfe« nach Afrika oder Indien verschifft wird, damit andere die Probleme mit diesem Müll und die Gesundheitsschäden und Todesfälle durch diesen Müll haben?
  • Handelt es sich um ein Produkt mit Überwachungsfunktionen?
    • Ist es möglich, das Produkt ohne Internet zu betreiben?
    • Wenn nein: Ist es möglich, als Nutzer eine genaue und zuverlässige Übersicht über die gesammelten Daten und ihre Verwendung zu bekommen?
    • Wenn ja: Wie wahrscheinlich ist es, dass sich der Umfang der gesammelten Daten und ihrer Verwendung in naher oder ferner Zukunft durch eine schnelle Änderung von Nutzungsbedingungen oder AGB ändern könnte, wenn der Anbieter ein neues Geschäftsfeld sieht oder sich diversifizieren möchte?
    • Generell: Wie sieht es mit Sicherheit (Software-Updates) und Datenschutz aus? Können Verbrecher (wie zum Beispiel Einbrecherbanden), persönliche Feinde oder perverse Stalker sich damit leicht einen Einblick in mein Leben verschaffen, den ich unerträglich finde?
  • Kann ich das Produkt mit geringem Aufwand reparieren?
    • Kann ich einfache Reparaturen wie etwa das Ersetzen von Verschleißteilen selbst durchführen, oder bin ich dafür auf das Angebot, die Verfügbarkeit und die Preisgestaltung von Vertragswerkstätten angewiesen?
    • Verliere ich die Gewährleistung oder andere geldwerte Vorteile, wenn ich die Reparatur selbst durchführe oder von einem preiswerten Anbieter durchführen lasse?
    • Ist die Komplexität des Produktes so hoch, dass ich bei einer Reperatur »übern Tisch gezogen« werden kann, weil ich den wirklichen Aufwand nicht mehr selbst verstehe?
  • Was kostet das Produkt wirklich?
    • Sind Folgekosten mit seiner Nutzbarkeit verbunden, wie zum Beispiel die Kosten für Internetzugänge und allgemeine Verträge, und wie werden sich diese Folgekosten in absehbarer Zeit entwickeln?
    • Wie viele Stunden meiner begrenzten Lebenszeit muss ich binnen eines Jahres dafür investieren, dass das Produkt nutzbar bleibt, etwa durch Updates, Inanspruchnahme des Supports, Behebung technischer Probleme, Suche nach Lösungen für Probleme, die ich ohne das Produkt gar nicht hätte? Wie viel Geld ist diese Lebenszeit pro Stunde wert? (Meiner Meinung nach mindestens der gesetzliche Mindestlohn, aber da es sich um begrenzte, knappe Freizeit handelt, kann man den Wert durchaus höher ansetzen.)
    • Wie viel Geld muss ich jeden Monat während der Benutzung eines Produktes mit begrenzter Haltbarkeit dafür zurücklegen, dass ich mir am Ende der Nutzungsdauer ein neues kaufen kann, wenn ich es weiterhin nutzen will? (Ein Kostenfaktor, der von Autofahrern regelmäßig übersehen wird.)
    • Wie viel Geld muss für Reparaturen und das Ersetzen von Verschleißteilen pro Monat ausgegeben werden?
    • Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich durch die Nutzung des Produktes insofern abhängig von diesem Produkt werde, als dass ich verlerne, mir ohne das Produkt zu behelfen oder gar in einen selbsterhaltenen psychischen Prozess gerate, ähnlich wie bei einem nicht stofflich abhängig machenden Rauschmittel, das irgendwann wegen der Gewohnheit und nicht mehr wegen des Rausches konsumiert wird? Welche Kosten wird diese Abhängigkeit in den nächsten zwanzig Jahren verursachen, einschließlich des Wertes meiner beschränkten Lebenszeit?
  • Ist mir das Produkt seinen realistisch abgeschätzten wirklichen Preis wert?
  • Nach wie langer Zeit wird mir das Produkt keine Freude mehr bereiten? (Werber sprechen von der »post buying frustration« und gehen davon aus, dass man sie nutzen muss, Menschen zu einem neuen Kauf zu bewegen.)
  • Will ich das Produkt nach allen diesen Gedanken immer noch haben? Glaube ich immer noch, dass ich es benötige?

Der Werber will übrigens auch, dass ich mir eine Frage stelle, und nur diese eine Frage: »Wie fühle ich mich?«. Dann kann er mir nämlich etwas verkaufen, von dem er behauptet, dass ich mich besser dadurch fühle. Intellektuelle Tätigkeit ist bei diesem legalen Beschiss kontraproduktiv.

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So lang ist die Zeit

So lange Edward Snowden sein politisches Asyl im Russland des Autokraten Wladimir Putin hat, so lange soll mir keiner erzählen, dass die Europäische Union etwas mit denjenigen Menschenrechten zu tun hätte, deren systematischen Bruch Edward Snowden aufgedeckt hat.

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Geh sterben, Presseverleger!

Achtung, bitte eine Speitüte bereit halten! 🤮

Einige Vertreter der Werbebranche sprechen den Browser-Herstellern die Legitimität ab, in ihr Geschäft eingreifen. Stefan Mölling von der Axel Springer-Tochter Media Impact etwa erklärte: »Die Mozillas dieser Welt bevormunden sowohl die Nutzer als auch die Gesetzgeber.« Deshalb gelte es, einen neuen branchenweiten Schulterschluss zu suchen, um auch die Politik davon zu überzeugen, dass hier eine Regulierung der Browser zugunsten der Werbefinanzierung notwendig sei

Quelle: c’t 21/2019, Seite 38.

Mit vergleichbaren Bullshit-Argumenten, die in den Dunkelkammern des Reichstags gezielt an korrupte, ahnungslose und netzbarbarische Politiker gerichtet wurden, hat übrigens auch die Einführung des so genannten »Leistungsschutzrechtes für Presseverleger« angefangen; dieser inzwischen zwar »dank« Axel Voss (CDU) zu EU-Recht gewordene, aber dennoch größte lobbykratische Rohrkrepierer in der bisherigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Denn natürlich lässt sich niemand einen Vertrag aufzwingen, auch Google nicht. Auch nicht, wenn Presseverleger mit ihren Freibiergesichtern an der Theke sitzen und auch noch Geld dafür haben wollen, dass sie das ganze Freibier trinken. Ich hoffe immer noch darauf, dass Google einfach sämtliche Presseprodukte aus dem Index seiner Suchmaschine entfernt. Es ist ja schließlich kein Menschenrecht, von Google indiziert zu werden.

Von daher warte ich auf kommende Gesetze, die Webbrowser mit Adblockern illegal machen – damit ich immer schön nach den feuchten Träumen der Werber und Presseverleger mit der Maus den Content aus einer Schicht überlagerter unerwünschter Reklame ausgraben kann und mich dabei so richtig dolle frei und unbevormundet fühle. 😀

Dass dabei der einzige wirksame Schutz gegen den wichtigsten Schadsoftware-Verteilungsweg im Web – durch so genanntes Malvertising – kriminalisiert… ähm… »reguliert« werden soll, ist den Freunden der Organisierten Kriminalität aus der Contentindustrie offenbar gleichgültig.

Geh sterben, Presseverleger! ⚰️

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