Dieser Verdacht…

Dieser Verdacht, dass die außerirdischen Intelligenzen nur deshalb noch nicht hier waren, weil sie seit Jahrzehnten unseren Rundfunk empfangen, dechiffrieren und verstehen können – und daraus eine allabendliche Reality-Holovision-Show gemacht haben: »Capitalist’s Planet«, sehen Sie selbst, wie diese Idioten ihren ganzen Planeten kaputtmachen, weil sie immer noch glauben, dass es unbegrenztes exponentielles Wachstum auf begrenztem Raum geben könne und ihr ganzes Leben an dieser dummen Idee ausrichten!

Statt mit hohem technischen und energetischen Aufwand hierher zu kommen, sitzen sie jeden Abend im Holoraum ihres Fernsehapparates und krümmen sich vor Lachen am Boden.

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Mietwohungsmissbrauch in Hannover melden

FCK AIRBNBFckairbnb ist mein frischestes Projekt. Auf dieser einfachen Website ist es möglich, den Missbrauch einer Mietwohnung als »wildes« Hotelzimmer in Hannover bei der Stadtverwaltung anonym zu melden.

Das von mir dafür geschriebene (und nicht gerade schöne) PHP-Skript lässt sich relativ einfach an andere Orte anpassen. Damit sich niemand anders diese Mühe noch einmal machen muss, steht es hier zum Download zur Verfügung und kann von jedem Menschen benutzt und angepasst werden, der ebenfalls eine solche anonymiserte Meldemöglichkeit schaffen will.

Lizenz ist die ausgesprochen liberale Piratenlizenz. Kurz zusammengefasst darf man mit der Software machen, was man möchte, so lange man mich dafür nicht verklagt. Wer mich auch noch verklagen möchte, möge sich bitte kurz an mich wenden und eine kommerzielle Lizenz erwerben. 😉

Möge dieser Sumpf schnell ausgetrocknet werden!

Fck teh fcking fckerz!

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Covidiotie

Das Folgende ist eine Erwiderung auf einen Kommentar von Artur_B im Heise-Forum zu einem Telepolis-Artikel. Angesichts der Tatsache, dass Leserkommentare bei Heise Online immer häufiger recht willkürlich zensiert werden, ist diese Veröffentlichung einfach nur ein Backup.

Mit Verlaub…

Artur_B schrieb am 07.08.2020 11:16:

Auf Dunja Hayali sind ungefragt ganz andere Gestalten zugetappt und haben sie zugetextet.

…aber wenn ich mich in der kommenden Bundesligasaison beim »Nordderby« zwischen Hamburger Sportverein und Hannover 96 in die Kurve mit den Hamburgern stelle und dort Menschen nach ihrer Meinung und nach ihren Kenntnissen zu Hannover 96 befrage, dann sind die Antworten, die ich erhalten werde, sehr leicht vorauszusehen. Man kann so etwas natürlich »Journalismus« nennen. Der »intellektuelle Nährwert« solcher Journalismussimulationen liegt jedoch auf Junkfood-Niveau und passt prächtig zu den auf Streit statt Austausch und Interessenausgleich gebürsteten Gossen-Polittalkshows der öffentlich-schrecklichen Anstalten.

Ich würde sagen, Gabys Gesprächspartner sind ziemlich unbedarft. Gewohnheitsmäßig gegen Einschränkung der Freiheitsrechte, meinen sie demonstrieren zu müssen. Aber eine Abwägung, dass nun eben Pandemie herrscht? Dazu sind die, wie auch sonst zu politischer Einschätzung, erkennbar nicht fähig.

Der größte Teil der Bevölkerng ist ziemlich unbedarft. Und nachdem der contentindustrielle Journalismus seit Jahrzehnten die Fragen nach dem »Warum?«, »Wer?«, »Wann?«, »Wo?«, »Auf welchem Hintergrund?«, »Mit welchem Ziel?« und »Mit welchem Ergebnis?« zu allen journalistisch vermeldeten Ereignissen sehr stiefmütterlich behandelt hat, um sich mit ganzem Elan und vielen Tintenklecksen der Frage »Wie fühlen sie sich?« zu widmen, die viel besser zur Reklamevermarktung passt, sind die Menschen eher dümmer als vor dreißig Jahren.

Ich habe in den letzten Monaten erwachsene Menschen durchschnittlicher Intelligenz erlebt (keine richtigen Idioten), die nicht an eine Pandemie glauben, weil… ja, weil ihnen eine Pandemie nicht gefällt. Die allmedial gestreute Saat des »positiven Denkens« aus der Vulgäresoterik der Siebziger Jahre mit Büchern wie »Denke nach und werde reich« ist voll aufgegangen. Menschen halten ihre Wunschvorstellungen für gleichwertig in der Wirkmacht wie die Wirklichkeit. Dass dabei oft dumpfer Faschismus herauskommt, ist für mich nicht so überraschend, das habe ich schon in den Achtziger Jahren angemerkt und damit meine Beliebtheit unter vielen meiner Mitmenschen drastisch reduziert.

Reich ist damals übrigens niemand vom »positiven Denken« geworden, aber einige hat diese dumme psychische Selbsteinlullung bis in die Klapsmühle gebracht oder auch in realitätsverneinende Sekten (auch mit christlichem Fundament) geführt, deren Weltbild klar rechts von der CSU liegt.

Das ist nun eben nicht harmlos, das sind genau die Kanäle, die die Attentäter von Christchurch, Pittsburgh, Hanau und Halle frequentierten. Genau das ist Kern der Sache: die Wahnwichtel sind die Rekrutierer für die Nazibewegung. Was mühelos erkennbar war, was von Gaby aber klein und schön geredet wird.

Wenn die Menschheit das 21. Jahrhundert überstehen will, muss sie es endlich lernen, allen Regungen der Psyche zu misstrauen. Das ist mit Unlust und mit intellektueller Tätigkeit verbunden. Beides wird zurzeit verachtet und verspottet. Es sieht schlecht aus.

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Übrigens, Madsack-Journalisten, stinkende!

Wenn sich jemand mit mir über ein empfindliches, schweriges Thema austauschen möchte, das nicht wirklich an die Öffentlichkeit gehört, hat es bis jetzt noch jeder geschafft, zum Beispiel anhand meines Twitter-Profiles durch einfaches Klicken mit der so genannten »Maus« meine Mailadresse herauszubekommen, und auch der PGP-Schlüssel für eine angemessene Verschlüsselung findet sich nach nur einem weiteren Klick vom Impressum auf meiner Homepage. Der Weg geht so: Twitter-Profil anzeigen (das ist auf Twitter mit meinem dort verwendeten Namen verlinkt), da auf die angegebene Homepage klicken, auf der Homepage das von jeder betrachteten Seite aus als Link deutlich sichtbare Impressum klicken, um an die Mailadresse zu kommen, und optional, wenn man wirklich Kommunikationsprofi mit erhöhter Wertschätzung der Privatsphäre ist, aus dem Impressum heraus den Link auf den öffentlichen PGP-Key folgen.

Vier relativ einfache Klicks, und schon hat man einen sicheren, guten, zuverlässigen, nicht-öffentlichen und nicht von einem NSA-USA-Unternehmen kontrollierten Kommunikationskanal, über den man etwas mitteilen kann, eine Rückfrage zu einem meiner Tweets stellen kann oder generell zu mir Kontakt aufnehmen kann.

Ich habe mehrfach in den letzten elf Jahren gelegentlicher Twitter-Nutzung erlebt, dass diese kleine intellektuelle Leistung auch von Menschen erbracht werden konnte, die ansonsten eher nicht zu den hellsten Leuchten im Lampenladen gehören. Natürlich müssen sie ein Interesse an der Kommunikation haben, damit ihnen dieses bisschen Mühe nicht zuviel ist. Aber wenn dieses Interesse besteht, lässt es sich sehr einfach verfolgen.

Eindeutig damit überfordert sind allerdings Journalisten des hannöverschen Madsack-Verlages auf ihrer Jagd nach möglichst aufwühlendem Content, den sie als Köder für die vermarkteten Werbeplätze, also für das eigentliche Geschäft des Presseverlegens, benötigen. Solche ruchlosen Leute, die sich dann auf Twitter die Brust aufreißen, um eisige Kälte in die Welt zu entlassen und sich mit ihren Tätig- und Tätlichkeiten brüsten¹, natürlich mit Link auf kostenpflichtige Bereiche einer contentindustriellen Website eines Presseverlegers, wäre doch schade, wenn man aus einem ermordeten Kind nicht noch lecker Profit schlürfen könnte. Da gibt es dann beflissen kalte, ekelerregende Kommunikationsversuche über Twitter¹, die in diesem einen Fall auch nicht dadurch gebremst wurden, dass ich vorher unmissverständlich klargemacht habe, dass ein Mensch mit akuten psychischen Problemen betroffen ist. Es fällt wirklich schwer, angesichts solcher menschlicher Abgründe nicht zu erbrechen.

Das Traurigste am so genannten Pressesterben ist und bleibt es, dass es viel zu langsam geht.

¹Die Verpixelung in den Screenshots ist natürlich von mir – trotz der völligen Offenheit dieses Austausches. Ich bin ja kein Journalist.

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»Fawkes«

Für die journalistisch irregeführten Ritter der eigenen Privatsphäre mache ich hier eine ganz kurze Anmerkung, die der ehemalige Fachverlag »Heise« und andere journalistische Produkte leider nicht machen: Die Antwort auf die immer weiter ausgedehnte Verwendung biometrischer Verfahren zur Identifikation von Menschen anhand ihres Gesichts besteht nicht darin, dass man eine Software verwendet, die eine Identifikation durch gegenwärtig angelernte neuronale Netzwerke erschwert oder verhindert. Die kommenden angelernten neuronalen Netzwerke werden dieses Problem nicht mehr haben, wenn eine solche Software erst einmal häufig genug eingesetzt wird, weil sie dann auch mit entsprechendem Bildmaterial trainiert werden. Die einzig wirksame Antwort besteht darin, dass man sehr sparsam mit Fotos seines Gesichtes umgeht und nach Möglichkeit verhindert, dass solche Fotos überhaupt im Internet existieren.

Auch weiterhin gilt: Der einzige funktionierende Datenschutz ist äußerste Datensparsamkeit. Alles anderes ist Bullshit, Vertrauen in die Zusicherungen anderer Menschen oder Schlangenöl. Und es funktioniert natürlich nicht.

(Ich habe zum Beispiel schon zum Anfang der Nuller Jahren Bewerbungen um Jobs grundsätzlich ohne Foto versendet, obwohl andere Menschen mir davon abgeraten haben. Wenn es deshalb einmal zu einer Nachfrage kam, was ich nur zwei Mal erlebt habe, habe ich offensiv zurückgefragt: »Wollen sie jemanden, der aussieht, oder wollen sie jemanden, der etwas kann? Fürs Aussehen bin ich der Falsche«. Ich empfehle genau das zur Nachahmung. Niemand kann wissen, wo diese Bilder in der Cloud, also auf Computern anderer Leute, gespeichert werden, von unbekannten Dritten ausgewertet werden und irgendwann wieder für völlig unerwünschte Nutzungsformen herauskommen. Damals haben mich viele Menschen noch für paranoid gehalten. Das hat sich in den kommenden Jahrzehnten etwas verändert. Es hat sich immer noch nicht genug verändert. Nicht einmal in Fachkreisen. Trotz Clearview AI.)

Alles weitere zu diesem unerfreulichen Thema habe ich schon vor sieben Jahren geschrieben. Es gilt unverändert bis heute, ja, es klingt heute sogar viel weniger wie eine Zukunftsmusik, weil es dank PimEyes endlich auch bei »ganz normalen Menschen« sichtbar in die Privatsphäre reinreicht. Oder anders gesagt: Weil es für die Mehrheit der Menschen schon viel zu spät ist… 🙁

Ach ja, habe ich eigentlich angemerkt, dass es sehr dumm ist, einfach mit PimEyes nach dem eigenen Gesicht zu suchen, weil man PimEyes damit noch mehr biometrische Daten des eigenen Gesichtes liefert? Nein. Macht nicht, da ist hoffentlich jeder selbst drauf gekommen. 💡

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