fairshare.cc: Nuckelnde Vampire

Get paid whenever someones earns money from your workWer möchte nicht gerne für die Arbeit anderer Leute bezahlt werden? Eigentlich kann doch nur jemand darauf verzichten, der kein bis ins Herz verrotteter, ausbeuterischer Vampir ist, oder? Klar, dass eine solche Möglichkeit, so sie gegeben ist, ganz schnell – ähm – auch benutzt wird, denn die Welt da draußen ist voll von ausbeuterischen Vampiren, die bis ins Herz verrottet sind. Wenn hingegen jemand so etwas mit meinem bisschen marginalisiertem Schreiben macht, denn finde ich das schlichtweg widerwärtig und kann für eine derartige Missgeburt nur hoffen, dass sie mir niemals übern Weg läuft.

Dies ist ein kleines Erlebnis mit der »Konvergenz« im so genannten Web 2.0, mit der mieserablen Implementierung von Geschäftsmodellen und mit der ganz normalen Gier gewisser Zeitgenossen. Das Erlebnis kann jeder Mensch haben, der sich um einen Server im Internet kümmern muss, auf dem moderne Anwendungen laufen, die auch RSS-Feeds ausliefern.

Als ich gestern spät in der Nacht noch einen kleinen Blick auf den Server warf, um zu schauen, ob auch alles »gesund« ist, fiel mir beim routinierten Blick auf die Zugriffsstatistiken ein Bot auf, den ich bislang noch nie gesehen hatte:

fairshare.cc

Nicht, dass dieser Bot viel Traffic verursacht hätte, nein, die Bots der Suchmaschinen (insbesondere der Slurp von Yahoo) sind da viel belastender – aber so ein neuer Bot in den Zugriffen reizt ja die Neugierde, zumal zur Zeit recht viele automatisierte Angriffe gegen WordPress-Installationen laufen, die sich auf jede nur vorstellbare Weise tarnen wolln. Da habe ich mir gedacht, dass der tolle Name dieses Bots ja nach einem Domainnamen ausieht und mir mal die dort gehostete Website angeschaut (hier bewusst nicht verlinkt):

Die Homepage dieser Vampire

Aha, da kann man also Feeds zu Geld machen. Das ist ja irre interessant, nur sehe ich für meine Feeds keinen einzigen Eurocent, also macht hier wohl jemand anders Geld mit meinen Feeds. Und die ganze Beschreibung klingt so richtig nett, mit allen hübschen Wörtlein des technotümelnden Bullshit-Bingos, mit denen man zurzeit so richtig offen und 2.0 tut, wenn man Geld kassieren will: »CC-Lizenz«, »Get Paid«, »Google Reader«, »It’s free«. It gave me a really good puke!

Diese recht asoziale Sauerei bedurfte – trotz der vorgerückten Stunde – einer näheren Untersuchung. Deshalb meldete ich mich mit einer meiner Wegwerf-Mailadressen bei diesem tollen Dienstleister an, der sich mir gegenüber so viel leistete. Dieser Vorgang war gewohnt einfach, die automatisch versendete Mail enthielt einen Link zur Bestätigung meiner Anmeldung und daraufhin konnte ich mich mit meinem ganz geheimen Passwort anmelden, was ich auch prompt tat.

Nach meiner Anmeldung wurde ich mit der tollen Möglichkeit konfrontiert, die URL eines Feeds anzugeben, was ich ebenfalls gleich ausprobierte.

Und das ging sogar noch ein bisschen einfacher als die anonyme Anmeldung. Es war nämlich keinerlei Verfahren vorgesehen, um zu prüfen, ob der angegebene Feed auch wirklich mir gehört. Ich hätte genau so gut den Feed der DPA angeben können! Nach Angabe des Feeds bekam ich eine schnuckelige Feed-Adresse präsentiert, mit der ich diesen Feed verlinken konnte – natürlich über »Fairshare« (was für ein Hohn dieser Name doch ist!), die sich da als kleiner, zählender Proxy zwischenstellen und für jenen geschäftlichen Teil sorgen, der aus den Feeds Geld für den User und wohl auch für »Fairshare« macht. Klar, dass sich ein solcher Feed auch leicht anstelle des normalen Feeds im Header der HTML-Dokumente angeben lässt, um ihn für die Leser mit leichtem Klick abonnierbar zu machen (etwa als »dynamisches Lesezeichen« im Firefox).

Und ungefähr das ist mir passiert. Jemand hat einige Feeds auf dem Server in diesem »Fairshare«-Dings angegeben, »Fairshare« greift jetzt diese Feeds ab und macht seine Geschäftchen damit, und dieser widerwärtige Jemand kassiert ein bisschen mit. Ich schrieb daraufhin einen etwas gereizten Hinweis und legte mich hin, um dieses Problem in aller Ruhe, mit etwas weniger Wut und wirksam anzugehen – und einen kleinen Hinweis für andere Betroffene zu schreiben.

Denn dieser Scheiß sollte in Zukunft blockiert werden – was ich auch jedem anderen Menschen wärmstens empfehle.

Technische Abwehr von Fairshare

»Fairshare« sendet zu seinen HTTP-Requests den UserAgent fairshare.cc, was eine Möglichkeit ist, diesen Missbrauch eigenen Schreibens zu verhindern. Nun ist der UserAgent eines Bots leicht zu ändern (und ich halte bei Leuten mit einem derartigen »Geschäftsmodell« alles für möglich), und deshalb habe ich mir mal angeschaut, welche IP-Adressen dieser Bot benutzt.

$ grep fairshare.cc access.log | awk '{print $1}' | sort | uniq

209.249.53.130 
209.249.53.158 
209.249.53.34 
209.249.53.48 
209.249.53.52 
209.249.53.69 
209.249.53.71

[Ja, ich kenne die Optionen -u und -c für sort. Gewohnheiten sitzen tief, und die Pipe auf uniq ist für mich schneller zu tippen, als ich auch nur über die Optionen von sort nachdenken kann…]

Um die IP-Adressen sicher zu blockieren, scheint es hinreichend zu sein, wenn der Bereich 209.249.53.0 bis 209.249.53.255 blockiert wird. Genau das habe ich in der Konfiguration des Apache-Webservers getan (weil ich nicht für eine Handvoll von Projekten jeweils eine weiere Regel in der .htaccess hinzufügen wollte):

<Directory /> 
  [...] 
  Deny from 209.249.53. 
</Directory>

Natürlich hat nicht jeder Mensch Zugriff auf die Konfiguration des Webservers, und es hat auch nicht jeder das Problem, eine solche Einstellung global für eine größere Anzahl von Projekten vornehmen zu wollen. Es geht natürlich auch in der .htaccess, wenn diese Möglichkeit beim Hoster besteht:

Deny from 209.249.53.0/24

Sollte diese Möglichkeit nicht gegeben sein, so kann im Falle eines missbrauchten WordPress-Blogs immer noch das Plugin ©Feed von Frank Bueltge verwendet werden. Dort können die IP-Adressen einzeln in die Blacklist eingetragen werden und es kann ein alternativer Text anstelle des normalen Feeds angegeben werden, der angesichts der Dreistheit so geblockter Vampire ruhig deutlich formuliert werden sollte, um den Spuk schnell zu beenden – die normale Meldung sollte aber neutral formuliert werden, um Feednutzer nicht vor dem Kopf zu stoßen.

Vermutlich existieren für andere CMS vergleichbare Plugins, um die RSS-Feeds zu schützen – eine kleine Suche in den entsprechenden Plugin-Verzeichnissen schadet nicht. Niemand muss sich so eine Sauerei gefallen lassen, es gibt genügend Möglichkeiten zur Gegenwehr.

An »Fairshare«

Und den Machern von diesem »Fairshare« empfehle ich dringend, einen Mechanismus zur Prüfung einzubauen, ob der angegebene Feed auch wirklich zu einer Website des Users gehört, der damit Geld verdienen will – Mann, ihr Idioten! Was ihr euch da geleistet habt, ist kaum zu fassen. Das Hinterlegen einer statischen Website auf der Domain oder die Angabe einer eindeutigen Signatur in einem (im Feed auftauchenden) Blogeintrag zur Prüfung, und schon ist dem Missbrauch ein Riegel vorgeschoben, ohne dass normale Anwender behindert wird.

Aber wenn im »Web To Zero« dummbratzigen Kaufleuten das Geld zum Hirne steigt, ist der Verstand im Arsch. Angesichts der stümperhaften Implementierung und der möglichen, vollständig anonymen Anmeldung ist es für mich sehr schwierig, den Eindruck abzuschütteln, dass der Missbrauch von »Fairshare« erwünscht ist – er bringt der »Attributor Corporation« (den Betreiber dieses tollen Dienstes) ja auch Umsatz, und – pecunia non olet – der Kaufkraft von Geld ist es nun einmal gleich, auf wie widerwärtigem Wege dieses Geld gerafft wurde.

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Doomsday Countdown

Das war es, was mir im Verschwörungsblog immer noch gefehlt hat:

Nächster Weltuntergang

Ein einfacher Countdown auf den »nächsten Weltuntergang«, natürlich als Liste realisiert, dass man auch ein paar Weltuntergänge mehr aufnehmen kann. Wer jetzt immer noch geneigt ist, in dieser Sammlung heiter ersonnenen Mülls etwas ernst zu nehmen (das tun erschreckend viele), dem werde ich auch keine weitere Hilfe mehr geben…

(Irgendwann werde ich diese ganzen Texte in Buchform bringen, einschließlich einiger Kommentare…)

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Favicons

Eine (in meinen Augen völlig entbehrliche) Kleinigkeit fehlte in einigen Projekten noch, nämlich die »Favicons«, diese kleinen Bildchen, die in den Lesezeichen (Anwender des Internet-Explorer lesen hier: Favoriten), im Tab und in der Adresszeile des Browsers angezeigt werden. Deshalb habe ich mich mal daran gesetzt, welche zu gestalten…

Favicon für meine HomepageBei meiner rudimentären Homepage war das vergleichsweise einfach, denn schon in den Zeiten, in denen hier noch richtig gebloggt wurde, gab es ein einfaches, klares, leicht zu erkennendes visuelles Zeichen, ein Bild des vollen Mondes. Auch beim späteren Neudesign des Themes (welches nicht nur auf wohlwollende Zustimmung stieß) und bei der Umwidmung der Adresse in eine Homepage, nachdem ich durch diverse, für mich unerträgliche Drohbriefe zur Einstellung meines Blogs genötigt wurde, habe ich dieses Element beibehalten, wenn auch in einer etwas abstrakteren Form. In dieser etwas abstrakteren Form ist der Vollmond auch zum Icon meiner Homepage geworden. Was gut ist, sollte beibehalten werden.

Favicon des BlahblogsUngleich schwieriger war die Wahl eines guten Motives für das Blahblog. Zum Design gehörte es von Anfang an, dass auf jedes aufwändige Design-Element verzichtet wird, einzig die Spreechblasen im Hintergrund mit dem Wort »Blah« waren als grafisches Element vorgesehen. Und diese sind mehr ein dezenter Hinweis darauf, dass hier eher »geblaht« als sorgfältig geschrieben wird – jedenfalls meistens. Zwar wird dieser Hinweis immer wieder einmal von einem Leser übersehen, aber für anderer Menschen Augen bin ich nicht verantwortlich. Bei der Wahl des Motives habe ich mich von dem Gedanken leiten lassen, dass das Blahblog zumindest für mich oft so etwas wie eine Internet-Toilette ist, dass ich mich dort von einem gewissen Druck befreie. Deshalb das etwas »sanitäre« Bild, das nur durch seine schwarze Einfärbung unwesentlich verfremdet wurde.

Favicon für die deutsche Sprachdatei zu bbPressRelativ einfach war das Erstellen einer geeigneten Grafik für die kleine Website, auf der ich meine inoffizielle deutsche Sprachdatei für das Forensystem bbPress anbiete. Ich wollte nicht das offizielle Logo nehmen, da ich so etwas für einen Missbrauch halte, der beim Betrachter einen falschen Eindruck von der Natur der Seite erwecken kann, aber es musste schon ein bisschen nach bbPress aussehen. Deshalb habe ich die Buchstaben »bb« in einem relativ grellen Türkis eingefärbt, das sofort den Unterschied deutlich macht. Für den Hintergrund ist mir leider nichts anderes eingefallen, als die Farben der Flagge der Bundesrepublik zu nehmen, als ob man in Östereich und der Schweiz kein Deutsch spräche. Ich hoffe, dass mir da noch eine bessere Idee kommt.

Das Favicon für das Voynich-BlogGar nicht leicht ist es, eine gute graphische Metapher für das Voynich-Blog zu finden. Ich habe mir mehrere Versuche gegeben, besonders markante Eigenarten meines völlig unlesbaren Lieblingsbuches in einem Icon zu fassen, musste aber feststellen, dass diese bei der typischen Verkleinerung zu einem unidentifizierbaren Matsch aus pergamentbraunen Pixeln werden. Am Ende entschied ich mich, einfach ein Bild eines aufgeschlagenen Buches zusammen mit einem Fragezeichen zu verwenden, und ich halte auch diese Wahl für unglücklich. Mal schauen, ob mir noch etwas Besseres einfällt – aber es ist wirklich eine verteufelt schwierige Aufgabe. Na ja, das bin ich von diesem Manuskript auch gewohnt… 😉

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Neues Album »Kryptogramm« fertig

Das Cover des neuen Albums

Anhören und/oder Runterladen!

Und bitte nicht über die »Texte« wundern… 😉

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Was ist meine Website wert?

Da es immer wieder Menschen gibt, die im Gehirn geradezu blind werden, wenn man ihnen ein paar Zahlen vor ihre Augen stellt, hier einmal eine kleine Erläuterung, was irgendwelche Zahlen wert sein können.

Bei bizinformation punkt org kann man sich anzeigen lassen, wieviel Geld eine Website wert ist. Nun ist das bereits eine Information, die zwar sicherlich den einen oder anderen Sitebetreiber interessiert, die aber von sehr vielen Faktoren abhängig ist und deshalb gar nicht so leicht ermittelt werden könnte. Das hindert die Betreiber dieses tollen und recht sinnfreien Dienstes allerdings nicht daran, ihre »Berechnung« mit einer Unmenge von irre autoritär dargebotenenen Zahlen zu würzen, um sie »seriöser« aussehen zu lassen. Für den Nachtwächter-Blah erhält man dort zum Beispiel zurzeit die folgende Ausgabe:

Das Blahblog ist also 81.663,60 Euro wert...

Eine verblüffend exakte Aussage. Das Blahblog ist also genau 81.663,60 Euro wert. Ein erstaunlicher Betrag für ein Blog, das für mich so etwas wie das virtuelle Äquivalent zum Donnerbalken ist. Warum habe ich eigentlich niemals Geld, wenn ich doch so wertvolle Websites mache? :mrgreen:

Da fragt man sich schon, woher die Betreiber dieses tollen Dienstes so genau wissen wollen, was dieses blahvolle Blog kostet. Und dass so eine Frage aufkommt, das wissen offenbar auch die Betreiber, und deshalb schreiben sie da noch mehr Zahlen rein. Da kann der Gläubige dann voller Erstaunen lesen, dass das Blahblog jeden Tag 1.050 Seitenabrufe von 702 Besuchern bewältigt.

Nicht so klar ist allerdings, wie die Betreiber dieses tollen Dienstes auf diese Zahlen gekommen sein wollen, die ja mit verblüffender Präzision angegeben werden – denn an die Logdateien dieses Servers hier kommen die doch gar nicht dran. Und wenn man darüber nachdenkt, wird schnell klar, dass sie sich diese Zahlen einfach irgendwie ausdenken müssen – oder, um es maximal vorsichtig auszudrücken, dass sie diese Zahlen nach irgendeinem Bullshit-Verfahren aus irgendwelchen zugänglicheren Zahlen berechnen müssen. Auch die vorsichtige Ausdrucksweise zeigt hoffentlich die weitgehende Wertlosigkeit der angegebenen Zahlen – vielleicht abgesehen von der Anzahl der externen Links und vom Pagerank, der wirklich dem Google-Pagerank des Blahblogs entspricht. Die tollen Balken unter »Wert metrisch« (häh?), »Web Anerkennung« (WTF, das kann man zählen?) und »Sozial metrisch« (Aua!) mit den tollen Zahlen sind reinster Bullshit ohne erkennbare Grundlage. Man kann es natürlich auch mit den Worten des Betreibers sagen:

Dies ist ein kostenloser webbasierter Bewertungsservice, zur Bereitstellung von Website-Informationen, Besucher-Statistiken und einem geschätzten Wert Ihrer Webseite. […] Wir geben unser Bestes, um genaue Informationen zu liefern, aber das ist nicht immer gewährleistet. Weitere Forschung und Bestätigung der Angaben ist erforderlich.

Na, denn forscht mal schön. Die erforderlichen Kristallkugeln und Wünschelruten gibt es in jedem Versand für Dummenfänger! :mrgreen:

Damit jedem klar ist, wie schwachsinnig, vollkommen haltlos und selbst in der Größenordnung falsch die dort angegebenen Zahlen wirklich sind, hier einmal Zahlen, die ich sicher kenne. Dies sind die richtigen Zahlen für das Blahblog für Oktober 2009, aus den Logdateien des Webservers mithilfe von Webalizer 2.01 ermittelt – es ist eine direkte Aufbereitung des Traffics, der wirklich beim Blahblog eingeht:

So sehen die wirklichen Statistiken für das Blahblog aus

Der scheinbare Einbruch für den 14. Oktober entsteht übrigens dadurch, dass diese Statistiken jede Nacht gegen 3:30 Uhr erzeugt werden, wenn auf dem Server wenig los ist – und die Tageszugriffe für den 14. Oktober sind noch gar nicht in die Zahlen eingegangen. Doch selbst, wenn man diese »Kleinigkeit« eines Fehlers von gut 7 Prozent einfach nicht berücksichtigt, kommt man durch einfaches Rechnen auf 1.828 Besuche und 14.252 Seitenabrufe pro Tag – dabei muss der Webserver ungefähr 20 Dateianfragen pro Minute bewältigen. Der Oktober erweist sich zurzeit noch als ein eher schwacher Monat, was die bloßen Besucherzahlen angeht. Da viele dieser Besuche gehäuft zu bestimmten Zeiten oder Anlässen kommen, versteht vielleicht jetzt auch so mancher, warum das Blahblog in der Vergangenheit oft ein bisschen zähflüssig war und erforderte, dass ich mich etwas darum kümmerte, damit der Server diesen Traffic auch bewältigen und einigermaßen flüssig beantworten kann. WordPress ist nicht wirklich gut für ein Blog geeignet, das auch gelesen wird… :mrgreen:

Diese wirklichen Zahlen halte man einmal den angezeigten Bullshit-Zahlen gegenüber, und schon wird leuchtendhell klar, was dort wohl alle Zahlen wert sind. Sie sind völlig halt- und sinnlos. Die Frage nach dem Wert der eigenen Website bleibt also weiterhin ungeklärt, aber die Frage nach dem Wert dieses tollen Dienstes ist dafür sehr klar beantwortet.

Da fragt man sich schon, was das eigentlich soll. Nun, auch diese Frage wird beantwortet, wenn man sich den »Wert« seiner Website in exakt ausgedachten Zahlen und sogar in einem centgenauen Eurobetrag anschaut, dann man kann diesen tollen Eurobetrag (scheint ja für einige Menschen da draußen das Wichtigste beim Betrieb einer Website zu sein) auch in seine Website einbetten:

Möglichkeit zum Einbetten des 'Wertes' der Website

Hier kennt jemand sehr genau die Neigung der Menschen zu allerlei virtuellen Schwanzvergleichen. Und das beste daran: Jeder, der diesen kleinen Schnippsel unverändert in seine Website einbettet, legt damit einen Link auf diesen Anbieter eines nutzlosen Dienstes – und macht auf diese Weise nicht nur Werbung und reizt andere Menschen, die Länge ihres Pimm den Wert ihrer Website mal zu vergleichen, sondern macht auch den inhaltlich wertlosen Internet-Dienst recht wertvoll an einem Markt, der gute, viel verlinkte Werbeplätze mit hohem Google-Ranking sucht. Das ist doch ein tolles Geschäftsmodell, nicht wahr?! Echten Wert aus wertfreien Bullshit erzeugen, ein ganz großes Kino ist das!

Aber ob dieses Geschäft wohl funktionieren wird?

Schauen wir mal… 😉

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