Warum ich KI-Schnittstellen in Blogsystemen unerträglich finde

Ich: Formulier mir einen kurzen Blogartikel (maximal eine Seite) über Rosen, Pferdedung und trügerische kurzfristige Gefühle, der mir hilft, Geld durch Werbeeinnahmen zu machen.

ChatGPT: Hier ist ein kurzer Blogartikel, der ein allgemein interessantes Thema aufgreift und Potenzial für Suchmaschinen-Traffic hat:

Rosen, Pferdedung und die Falle kurzfristiger Gefühle

Wer schon einmal prächtige Rosen im Garten bewundert hat, kennt ein kleines Geheimnis erfolgreicher Gärtner: Rosen lieben gut verrotteten Pferdedung. Was zunächst unangenehm klingt, liefert den Pflanzen wichtige Nährstoffe und schafft die Grundlage für kräftiges Wachstum und wunderschöne Blüten.

Interessanterweise funktioniert das im Leben oft ähnlich.

Viele Menschen treffen Entscheidungen nach kurzfristigen Gefühlen. Ein Investment wird verkauft, weil die Kurse gerade gefallen sind. Ein Sportprogramm wird abgebrochen, weil die Motivation nachlässt. Ein neues Projekt wird aufgegeben, weil die ersten Wochen anstrengend sind. Kurzfristig fühlt sich das oft richtig an – schließlich vermeiden wir Stress, Unsicherheit oder Enttäuschung.

Doch genau wie Rosen nicht von den schönsten Bedingungen, sondern oft von den nützlichsten wachsen, entstehen langfristige Erfolge häufig aus Phasen, die sich zunächst unangenehm anfühlen. Geduld, Disziplin und die Bereitschaft, vorübergehende Unbequemlichkeiten auszuhalten, sind oft wertvoller als das ständige Verfolgen guter Gefühle.

Natürlich sollte niemand dauerhaft unglücklich sein. Aber es lohnt sich, zwischen kurzfristigen Emotionen und langfristigen Zielen zu unterscheiden. Nicht alles, was sich heute gut anfühlt, ist morgen noch eine gute Entscheidung. Und nicht alles, was heute unangenehm ist, schadet uns langfristig.

Die nächste Rose in Ihrem Garten erinnert Sie vielleicht daran: Manchmal entsteht das Schönste aus Dingen, die auf den ersten Blick wenig attraktiv erscheinen. Und manchmal sind gerade die kurzfristigen Gefühle die schlechtesten Ratgeber für langfristigen Erfolg.

Wenn dein Ziel tatsächlich Werbeeinnahmen sind, würde ich zusätzlich einen SEO-freundlichen Titel wählen, z. B.:

  • „Was Rosen über Erfolg und Entscheidungen lehren“
  • „Kurzfristige Gefühle: Warum sie oft schlechte Ratgeber sind“
  • „Die Rosen-Regel: Was Pferdedung mit langfristigem Erfolg zu tun hat“

Ohne weitere Worte. Auch weiterhin viel Spaß mit dem ganzen Gnobbelmatsch, mit dem das gesamte Web spamartig geflutet wird. Und ein immer größerer Teil des contentindustriellen Journalismus. Endlich auch unmittelbar und mit Reklamespam im Dashboard in WordPress 7.0 verfügbar. Ganz großes Bloggen! Bitte jeder nur eine Speitüte.

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Stimmungsmusik für den Weltuntergang

Albencover »Stimmungsmusik für den Weltuntergang« von SINNESLØSCHEN

Anhören oder runterladen bei Bandcamp

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Schlecht gealterter Journalismus

Screenshot Spiegel Online: Meinung / Sicherheitsrisiko Clinton -- Was für Trump spricht -- Von Jakob Augstein -- Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden. Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Das kann Deutschland nicht wollen. -- 20.10.2016, 14:48 Uhr

Fragt euch immer, wie die vorsätzlich psychisch manipulative, contentindustriell journalistische Meinungsmacherei von heute wohl in zehn Jahren rückblickend klingen wird, und dann wendet euch davon ab!

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Kryptischer Hinweis

Haltestelle: Altenbekener Damm -- Automaten-Nummer: 241.301 -- Bei Störungen sind wir erreichbar unter 0511/166 80 -- Logo der üstra

Wer es gefunden hat, weiß Bescheid.

Mein bis an den Rand der Selbstverachtung friedenstüchtiges Seelchen wurde von äußerst unfriedlichen Anwandlungen durchflutet

Selbstzitat

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Contentindustrie im Endstadium, mit Riesenumsätzen

Ein Mann hat angelernte neuronale Netzwerke (große Sprachmodelle, von Journalisten, Politikern und anderen digitalen Analphabeten durchgehend mit dem Reklamewort „Künstliche Intelligenz“ bezeichnet) dazu benutzt, um ohne umständliche Kompositions- und Klangbastelarbeit hunderttausende „Lieder“ zu erzeugen. Dann hat er Bots verwendet, um diese „Lieder“ milliardenfach zu streamen. Das hat ihm rd. acht Millionen US-Dollar Vergütungen für sein „geistiges Eigentum“ eingebracht.

Besser kann man das längst erreichte Endstadium der Contentindustrie und das sich nähernde Endstadium des Kapitalismus gar nicht mehr zusammenfassen: Jede Menge Ressourcen aller Art in Müll, vergiftete Welt und erfreulich sinnlose Abwärme verwandeln, um „Lieder“ zu machen, die niemals gehört werden, nur damit diese an Bot-Software gestreamt werden, die gar keine Lieder hören kann und die angekommenen Datenströme in keiner Weise verwertet, immer und immer wieder, weil doch die Kasse dabei so schön klingelt.

Immerhin: Für diese Bot-Skripten kann man ruhig das Schimpfwort „Verbraucher“ benutzen. Sie nehmen ganz genau die Rolle ein, die nach weitverbreiteter Auffassung in Politik, Journalismus und Wirtschaft eigentlich von Menschen wie mir, dir und ihnen eingenommen werden soll — und zwar als sinnstiftender Lebenszweck, als das, wofür es sich lohnt, zu leben, zu arbeiten und irgendwann an der Front zu verrecken.

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