Ich fordere schärfere Digitalgesetze

Dass man die Verbreitung von Falschinformationen über das Internet verbietet, ist ungerecht, so lange nicht die Verbreitung der professionell produzierten Lüge der Reklame im Internet verboten wird. Bitte ganz schnell nachbessern, wertes Hochkommissariat der Europäischen Europäische Union!

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Werte europäische Union!

Wenn ihr von Elon »Hitlergrüßer« Musk offen als das Vierte Reich bezeichnet werdet, weil ihr geltendes Recht auch bei 𝕏 durchsetzt, dann habe ich einen wertvollen und sehr einfach umzusetzenden Tipp für euch: Verbietet einfach dieses 𝕏, diesen toten blauen Vogel, in der europäischen Union! Genau so, wie es in der »Volksrepublik« China und in der Russischen Föderation verboten ist. Wegen dieser Kleinigkeit hat Elon »Hitlergrüßer« Musk schließlich noch niemals ein Problem geäußert, und natürlich hat er erst recht nicht zu Nazivergleichen gegriffen.

Gern geschehen, kein Grund zum Dank!
Euer Elias

PS.: Grüßt doch bitte die ganzen politischen Parteien, staatsnahen Rundfunkanstalten, staatsfrommen Presseprodukte und diese ganzen demokratischen Politiker von mir, die wegen der Weichreite weiter auf 𝕏 rumlümmeln!

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Ist ja eine schöne Zahl…

…aber wozu braucht man so viele greps?

$ compgen -c | grep grep | wc -l
69
$ _

Hmm, ob es in der Ausgabe von compgen wohl Dopplungen gibt?

$ compgen -c | nl | sort -k2 | grep grep | sed 10q
  1332	bzegrep
  5085	bzegrep
  3010	bzfgrep
  6763	bzfgrep
  3817	bzgrep
  7570	bzgrep
  3054	degrep
  6807	degrep
  1761	dfgrep
  5514	dfgrep
$ _

Und, wie viele greps habe ich wirklich?

$ compgen -c | grep grep | sort -u | wc -l
33
$ _

Schon etwas übersichtlicher.

Viele dieser greps sind dann kurze Skripten, die grep mit zusätzlichen Optionen aufrufen (man erkennt es an der Dateigröße), einige sind symbolische Links, einige sind Hardlinks (man erkennt es am @ beim ls -F). Hier eine Tabelle ohne Dopplungen:

$ for i in `compgen -c | grep grep`; do echo -ne "$i: "; ls -ishF `which $i`; done | column -t | sort -unk2 | nl
     1	grep-dctrl:      20709639  52K   /usr/bin/grep-dctrl*
     2	lzegrep:         20710041  0     /usr/bin/lzegrep@
     3	lzfgrep:         20710042  0     /usr/bin/lzfgrep@
     4	lzgrep:          20710043  0     /usr/bin/lzgrep@
     5	egrep:           20710253  4,0K  /usr/bin/egrep*
     6	fgrep:           20710257  4,0K  /usr/bin/fgrep*
     7	grep:            20710280  184K  /usr/bin/grep*
     8	rgrep:           20710407  4,0K  /usr/bin/rgrep*
     9	zipgrep:         20710858  4,0K  /usr/bin/zipgrep*
    10	grep-aptavail:   20711672  0     /usr/bin/grep-aptavail@
    11	msggrep:         20714439  120K  /usr/bin/msggrep*
    12	bzgrep:          20715010  4,0K  /usr/bin/bzgrep*
    13	xzgrep:          20715392  12K   /usr/bin/xzgrep*
    14	ptargrep:        20715432  8,0K  /usr/bin/ptargrep*
    15	zstdgrep:        20716764  4,0K  /usr/bin/zstdgrep*
    16	grep-available:  20717025  0     /usr/bin/grep-available@
    17	grep-debtags:    20717127  0     /usr/bin/grep-debtags@
    18	grep-status:     20717191  0     /usr/bin/grep-status@
    19	pgrep:           20717295  36K   /usr/bin/pgrep*
    20	dgrep:           20717352  4,0K  /usr/bin/dgrep*
    21	degrep:          20717640  0     /usr/bin/degrep@
    22	bzegrep:         20719866  0     /usr/bin/bzegrep@
    23	bzfgrep:         20719870  0     /usr/bin/bzfgrep@
    24	dfgrep:          20720182  0     /usr/bin/dfgrep@
    25	zegrep:          20720810  4,0K  /usr/bin/zegrep*
    26	zfgrep:          20720874  4,0K  /usr/bin/zfgrep*
    27	zgrep:           20720920  8,0K  /usr/bin/zgrep*
    28	dzegrep:         20721249  0     /usr/bin/dzegrep@
    29	dzfgrep:         20721253  0     /usr/bin/dzfgrep@
    30	dzgrep:          20722085  0     /usr/bin/dzgrep@
    31	grepdiff:        20724261  0     /usr/bin/grepdiff@
    32	xzegrep:         20743860  0     /usr/bin/xzegrep@
    33	xzfgrep:         20743862  0     /usr/bin/xzfgrep@
$ _

Da sage mir niemand, dass unixoide Betrübssysteme frei von seltsamen Strokeleien seien, die man vermutlich am besten mit einem bis in die Siebziger Jahre zurückreichenden Geschichtsbuch erklären kann!

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Testbild statt Stadtbild!

FuBK-Testbild, wie es früher im Fernsehen in der BRD üblich war

Wir sollten uns mehr über das Testbild als über das Stadtbild unterhalten. Diese wunderbare Fernsehsendung wird leider nur noch selten ausgestrahlt, obwohl sie so schön bunt und bei aller technischer Anmutung ästhetisch gestaltet ist und dazu noch eine wichtige praktische Funktion erfüllt: Immer, wenn darin eine oder mehrere Farben fehlen, wenn Bereiche unscharf und verschwommen dargestellt werden, wenn eine unausgewogene Abstimmung zu verzerrter Geometrie führt, ist etwas kaputt. Bräunliche Farbtöne kommen nur in kleinen Bereichen vor, direkt neben harschen Kontrasten, die öfter einmal zu Problemen führen. Man könnte die ganzen stundenlangen Polittalkshows voller hirnlosem Applaus aus dem psychisch aufgekochten Publikum; die quasi-beamteten Nachrichtenherolde des öffentlich-schrecklichen Schundfunks, die uns in regelmäßigen Ritualen Wort und Entschluss der Bundesregierung verkünden und desweiteren diese ganzen Gesprächssimulatoren, die jeden ihrer Gesprächspartner in so genannten »Interviews« mit jeder faulen Ausrede oder gar wortreich und blähwütig verweigerten Antwort durchkommen lassen, bequem durch ein Testbild ersetzen, und die Qualität des Programmes würde dabei sehr gewinnen.

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Betriebssystem

Durch den wehrlosen öffentlichen Hörraum hörte ich ferne das chiffrenhafte Wort »Es geht um ein neues Betiebssystem für die deutsche Wirtschaft«. Vom aufgeschnappten manipulativen Dummsprech eines Sprechepressers wach und aufmerksam geworden, lauschte ich, um zu hören, was da eigentlich geredet wird, und warum es geredet wird. Es war Journalismus. Es war ein Interview eines professionellen Lügners durch einen vollumfänglich Ahnungslosen, der vermutlich einfach nur ansprechend für die Kamera aussehen sollte, so dass jede weitere Qualifikation verzichtbar erschien, und der professionelle Lügner wusste genau, dass er dem Ahnungslosen und dir und mir alles erzählen kann, ohne dass er dafür Widerspruch oder informiertes Nachhaken zu befürchten hätte. Es wurde über die so genannte »künstliche Intelligenz« geredet. Von informationstechnischen Analphabeten im Geldrausch beim rhetorischen Umgraben des Subventionslandes. Und dann war auf einmal im gleichen Kontext vom »Ökosystem« die Rede. Erbarmen!

Nein, das war keine Sendung eines Gossensenders, es war eine Sendung des ZDF. Und die sinnfreie und vorsätzlich psychisch manipulative Metaphernflut war nicht das Geschwätz eines ZDF-Satirebeamten aus dem intellektuell angehauchten Randbereich der öffentlich-schrecklichen Schunkelstarre, sondern die Einlassung eines »Experten« aus der Wirtschaft, der sicherlich hocherfreut über den kostenlos eingeräumten Reklameplatz war, der an die Stelle der Berichterstattung getreten ist. In einem Nachrichten- oder Magazinformat. Einfach nur noch gruselig.

Die Saat des Journalismus bringt die schrillbunte Blüte der Idiocracy hervor, und sie gedeiht und gedeiht und gedeiht.

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