Wer nicht in den Epstein-Daten auftaucht?

Diese Menschen gibt es in den Epstein-Files nicht:

  • Dragqueens;
  • Transgender-Sportlerys;
  • so genannte Raubkopierer;
  • linksgrünversiffter Abschaum;
  • hungrige und verarmte Menschen;
  • Schwarzfahrer;
  • Obdachlose;
  • Mülltonnenbrötchendiebe;
  • Pfandflaschensammler;
  • für ein geringfügig besseres Leben streikende Arbeiter und Angestellte;
  • Arbeitslose und Menschen, die nicht freiwillig für einen Hungerlohn arbeiten würden und deshalb mit existenziellen Androhungen und Amtswillkür dazu gezwungen werden sollen;
  • Elendsrentner, die bis zum Ende ihrer Schaffenskraft für einen Hungerlohn gearbeitet haben und auch danach noch zur ausgelieferten Verfügungsmasse der Elendsämter und der Willkür ihrer Staatsagenten werden;
  • Adblocker-Nutzer;
  • Menschen ohne Smartphone;
  • Gegner der salamitaktisch scheibchenweise vorangetriebenen Bargeldabschaffung;
  • Rundfunkabgabenverweigerer;
  • Menschen, die großen Wert darauf legen, dass ihre private Kommunikation verschlüsselt ist, weil sie niemanden etwas angeht;
  • Gegner des immer weiter ausgeweiteten Überwachungsstaates;
  • Schulabbrecher ohne Abschluss;
  • Knüppeldumme Nanoprominente aus dem Gossenfernsehen;
  • Teletubbies;
  • oder alle anderen, die im contentindustriellen, die Psyche aufkochenden Journalismus sporadisch bis regelmäßig als Riesengefahr und Bedrohung für die gesamte Gesellschaft und ihre zivilisatorischen Werte gebrandmarkt, verspottet, errufmordet und mit abschreckensollender Wirkung wie bizarre Ausstellungsstücke eines Menschenzoos dargestellt werden.

Stattdessen tauchen als Kumpel, Kunden und Komplizen dieses Betreibers eines Bordells für Kinderficker und mutmaßliche Menschenfresser nur ganz andere auf: Gruselige Milliardäre mit Hang zum Longtermism-Faschismus, ausbeuterisch veranlagte Geschäftsführer, korrupte Emporkömmlinge der »demokratischen« Parteienoligarchien, erfolgreiche Spekulanten und Glückspilze, die in der Elternlotterie das Los »Adel« oder »Kind reicher Eltern« gezogen haben. Sie haben sich in dieser Parallelgesellschaft sicher gefühlt und fröhlich-lustvoll ihrer Millionärskriminalität gefrönt. Und der contentindustrielle Journalist, unser aller Feind, hat sie verherrlicht, hübsche PRessefotos von ihnen gezeigt, jedes halböffentliche Ereignis ihres aufgedunsenen, vampiristisch-schmarotzerhaften Daseins zur Wichtigkeit aufgepustet, auf dass wir die Wirklichkeit auch ja vergessen und er hat mir und dir und ihnen jeden verdammten Tag dieses ganze verdammte Pack als Leitbild und Hoffnung für uns alle vor die Augen gestellt. Mit diesem Tun ist er noch nicht ans Ende gekommen, der contentindustrielle Journalist von der Bild bis zur Bunten, vom Spiegel bis zur FAZ. Unser aller Feind, der genau das bleiben will, denn genau dafür wird er von den Reklamelügnern bezahlt. Er verkauft Geldanbetung als Wert und Wirtschaftskompetenz und den fanatischen Hass auf Arme und Zerschlagene als tragfähige Moral. Möge er berühmt werden! Möge man eine unheilbare, lästige und qualvolle Krankheit nach ihm benennen!

Das ist beinahe das Einzige, was wir daraus lernen können.

Neben dem Zweiten natürlich: Dass das Recht der Herrschenden und Besitzenden wieder einmal nicht zur Aufklärung von Schuld, sondern zur Konstruktion von Schuld gebaut wurde und niemals, niemals, niemals für irgendeine Gerechtigkeit sorgen kann und soll. Bis jetzt gab es keine einzige Verhaftung.

Rechtlicher Hinweis: Das Aufstellen und Benutzen von Guillotinen ist gesetzlich verboten.

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