Das sinnloseste Programm der Welt

Wenn mich jemand fragte, was wohl das sinnloseste Programm der Welt ist, denn wäre meine frisch als Beta 0.4 veröffentlichte Virtuelle Zockhalle schon ein ganz guter Kandidat…

Vielleicht gefällt es ja jemanden.

Wenn nicht, ist das auch nicht weiter schlimm.

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Spammafia

Ich wurde in der Vergangenheit immer wieder einmal für ein Wort kritisiert, dass ich gelegentlich in Unser täglich Spam verwendete. Es handelte sich um das Wort »Spammafia«, das einigen Lesern wohl als unpassend erschien. Dies wohl auch, weil sie keine Vorstellung von der organisierten Kriminalität haben, die hinter einem Großteil des Spamaufkommens steht – es handelt sich mitnichten um eine ziellose Tätigkeit irgendwelcher hirnloser, soziopathischer Milchbubis, sondern um ein kriminelles Milliardengeschäft, das mit großem Aufwand betrieben wird. Mit der Spam wird nicht gespaßt.

Wer einen Eindruck davon bekommen möchte, wie übel die Strukturen hinter der Spam wirklich sind, der sollte einmal beim Antispam e.V. weiterlesen.

Dass endlich mal wieder eines von diesen kriminellen Netzwerken geschlossen wurde, macht ein bisschen Hoffnung. Aber der Ausblick am Ende des Textes, dieser Ausblick nach China… zum Gruseln. Es wird wohl auch in Zukunft nur eines geben, was gegen Spam hilft: Wenn niemand mehr auf eine Spam so reagiert, wie es der Spammer wünscht.

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Wpcmd 0.4 beta

Mein kleines Kommandozeilen-Programm für das Bloggen in WordPress-Blogs benutze ich jetzt ja doch schon etwas länger, und zumindest für mich hat es sich so sehr bewährt, dass ich in den letzten Monaten keine Wünsche nach zusätzlichen Features hatte. Das, wofür ich das Programm ursprünglich geschrieben habe, erledigt es ausgesprochen gut – ich kann meine Blogpostings in meinem Lieblingseditor schreiben und bequem mit meiner Lieblingsshell an die verschiedenen Blogs senden, die ich so befülle. Und natürlich nehme ich dabei auch eine Menge kleiner, neckischer Automatisierungen vor. Wie meine zwei Handvoll Leser jeden Tag sehen, funktioniert das alles recht gut…

Das heißt aber nicht, dass ich nicht im Laufe der Zeit die eine oder andere kleine Verbesserung daran vorgenommen hätte. Und diese ganzen kleinen Verbesserungen läppern sich im Laufe eines Jahres doch zusammen – die Veröffentlichung der letzten Alpha ist schon wieder fast ein Jahr her. Da ich sehe, dass das kleine Progrämmchen doch hin und wieder einmal heruntergeladen wird, finde ich es nur angemessen, hier eine aktualisierte Version zum Download anzubieten.

Deshalb habe ich mich einmal daran gesetzt, meine verschiedenen Änderungen – so weit sie auch für andere sinnvoll sein könnten – in eine neue Veröffentlichung einzupflegen. (Vielleicht sollte ich mit meinen wechselnden Arbeitsplätzen einmal einen Subversion-Server aufsetzen, um mir solche Handarbeit zu ersparen. Der Weg zur Hölle soll übrigens mit guten Vorsätzen gepflastert sein.) Die dabei entstandene Version stelle ich hier zum freien Download zur Verfügung.

Download-Link: Wpcmd 0.4 beta

Das Programm ist unter GNU GPL, Version 2 (oder auf ihren Wunsch: jede spätere Version) lizenziert.

Änderungen

  • Es ist jetzt möglich, eine Zeile zu veröffentlichen, die mit einem # beginnt, wenn in der Datei ## geschrieben wird. So schön ich es beim Schreiben finde, wenn ich mir private Notizen in Kommentaren machen kann, diese Einschränkung hat mich das eine ums andere Mal zur Weißglut gebracht. Das einfache # am Zeilenanfang markiert weiterhin einen Kommentar, der nicht ins Blogposting übernommen wird.
  • Um das von wpcmd verwendete Passwort zu ändern, muss man nicht mehr die Konfigurationsdatei bearbeiten. Das ich da nicht gleich dran gedacht habe, war einfach nur ein bisschen schlafmützig.
  • Ach ja: Passworteingaben sind nicht mehr auf dem Bildschirm sichtbar.
  • Wenn es beim Hochladen einer Datei oder beim Veröffentlichen eines Postings zu einem Fehler kommt – etwa wegen eines instabilen Netzwerkes, massiver DNS-Probleme oder einem Timeout – denn führt das nicht mehr zu einem sofortigen Fehler, sondern es wird drei Mal versucht, ehe der Vorgang abgebrochen wird.
  • Das mitgelieferte Beispielskript ist vorsichtig an die von mir verwendete Version angepasst worden und archiviert jetzt auch automatisch hochgeladene Dateien.
  • Mir wurde einige Male berichtet, dass es Probleme beim Einsatz mit Python 3.0 gibt. In der Tat, an einer Stelle hatte ich einen Flüchtigkeitsfehler beim Versuch gemacht, das Skript auch unter Python 3.0 lauffähig zu machen. Hoffentlich war das der einzige derartige Fehler. Python kann wirklich unangenehm sein, und 3.0 ist nur teilweise zu älteren Versionen kompatibel.
  • Einige mehr interne Änderungen, die aus Anwendersicht unsichtbar sein sollten, erwähne ich gar nicht weiter.

Natürlich ist die Dokumentation im Paket enthalten; sowohl eine man-page als auch eine einfach zu verstehende Einführung im HTML-Format in deutscher wie in englischer Sprache. Die Installation auf unixoiden Systemen ist mithilfe des beigefügten Makefiles sehr einfach, für andere Betrübssysteme kann ich jedoch keine Hilfe geben.

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Plugin BDP RSS mit WordPress 3.0 benutzen

Es gibt diese Art von Problemen, die ich gar nicht schätze.

Der Kern des Bloggenden Hannover ist ein WordPress, dass unter anderem mit dem schon recht betagten Plugin BDP RSS Aggregator zu dem gemacht wurde, was es jetzt eben ist. Obwohl dieses Plugin recht alt ist, funktioniert es noch ganz gut – tatsächlich ist das Bloggende Hannover der bis jetzt langlebigste derartige Aggregator. 😉

Allerdings musste ich feststellen, dass es nicht mehr zusammen mit WordPress 3.0 läuft. Zwar funktioniert der wesentliche Teil des Codes noch hervorragend, aber in der Administration ist es nicht mehr möglich, einen Feed zu löschen oder zu bearbeiten.

Die Ursache des Fehlers habe ich zum Glück relativ schnell gefunden – es handelte sich um eine »Codewüste«, die noch aus ganz alten Zeiten des Plugins stammt und dafür sorgt, dass die Request-Variablen in globale Variablen übertragen werden, wenn diese globalen Variablen noch nicht definiert sind. Unglücklicherweise wird für die Steuerung der gewünschten Aktion eine Variable namens $action verwendet, und diese ist in WP 3.0.x definiert und wird nicht überschrieben.

Mein Hack umgeht dieses Problem auf… ähm… wenig einfallsreichem Weg (ich muss demnächst größere Teile des Plugin-Codes anfassen und habe es deshalb nicht besonders gut gemacht). Damit niemand anders unter den wenigen Nutzern des alten Plugins noch einmal die gleiche Arbeit vor sich hat, stelle ich hier meine Version zum freien Download. Wer sie in Aktion sehen möchte – es ist genau der Code, der gerade das Bloggende Hannover implementiert.

Download-Link: BDP-RSS-Aggregator mit Hack für WordPress 3.0.x

Viel Spaß noch damit… 😉

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Twitter-Tools 2.4 in Deutsch

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, das WordPress-Plugin Twitter Tools in die deutsche Sprache zu übersetzen und hoffe, dass die Vorgänge bei der Authentifizierung gegenüber Twitter für viele Menschen klarer werden, wenn das Plugin Deutsch »spricht«.

Die Übersetzung stelle ich unter den Bedingungen der Piratenlizenz zum Download und zur freien Verwendung zur Verfügung.

Download-Link: Deutsche Sprachdatei für Twitter Tools 2.4

Kurzanleitung

  1. ZIP-Archiv entpacken,
  2. Das Verzeichnis language mit dem FTP-Programm des Vertrauens in das Verzeichnis der Twitter Tools hochladen (es heißt twitter-tools), und
  3. Fertig.

Als Anrede habe ich in Übereinstimmung mit der offiziellen Sprachdatei die informelle Du-Form gewählt. Die Übersetzung habe ich sehr schnell angefertigt, sie kann durchaus ihre rauen Ecken behalten haben. Für Menschen, die in der englischen Sprache nicht ganz so sicher sind, ist aber auch eine raue Übersetzung sehr hilfreich. 😉

Von einer zusätzlichen Übersetzung der »Plugins fürs Plugin«, wie etwa den »bit.ly-URLs«, habe ich abgesehen. Diese erklären sich auch mit flüchtigen Englischkenntnissen von selbst.

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