…nennt man bei den Reuters-Journalisten Simon Gardner, James Pearson und Blake Morrison jetzt übrigens Journalismus. Dass sie dabei Kunst zerstören – ja, die Anonymität eines Künstlers kann durchaus Bestandteil des Werkes sein, und Banksy hat das offensichtlich immer so gesehen und einen deutlich sichtbaren Aufwand betrieben, anonym zu bleiben – ist den Barbaren aus der Contentindustrie völlig egal. Sie interessieren sich nur für den Content, mit dessen Hilfe die Plätze für die gewerbsmäßige Lüge der Reklame vermarktet werden sollen.
Contentindustrie frisst Kunst. Was für uns alle übrig bleibt, ist Scheiße. Die diese unerfreuliche Transformation für eine geizige Handvoll Geld vorantreiben, können sich nicht schämen. Wie auch? Dafür müssten sie ja etwas fühlen können.