Elias Schwerdtfeger
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Eigentlich handelt es sich hier um ein »Verlegenheitsalbum«. Nach der Veröffentlichung der sehr konzeptgeprägten Alben Tote Vögel haben Spaß und Gespaltene Trockenzeit hatte ich sehr viele Entwürfe übrig, die zu schade zum Wegwerfen waren. Einige habe ich kurz (aber wirklich kurz) überarbeitet und zu einem weiteren Album zusammengestellt.
Daraus erklärt sich auch der Name »Fundstücke«. Es handelt sich um Dinge, die ich fand, als ich die Rumpelkammern auf den Festplatten sichtete und aus dem Gerümpel rettete.
Das Bild auf dem Cover ist ebenfalls ein Fundstück. Es wurde auf dem verwaisten Continental-Gelände in Limmer bei Hannover aufgenommen, eine zerfallende Industrie-Ruine, die im bemerkenswertem Kontrast zur oft recht deutschlackierten Werbung steht.
Die Wörter »Enter« und »Exit« aus Emptyness stehen über den beiden Knöpfen des Monitors, an dem ich das Stück gebaut habe. Die Leere zwischen diesen beiden Wörtern scheint mir eine treffliche Metapher für das, was sich zwischen Geburt und Tod ereignet.
Konkrete Poesie ist das mit Abstand monotonste Stück, das ich je gemacht habe. Ich hätte viel häufiger so etwas machen sollen...
Der Text am Ende der Beleuchtung für einen Blinden ist nicht russisch, sondern der deutsche Text rückwärts abgespielt. Dies fügt sich in die Struktur des Textes.
Coredump ist in einer Phase entstanden, in der ich sehr traurig war. Ich habe es niemals mehr überarbeitet, da ich niemals mehr diese Stimmung einfangen kann. Deshalb wirkt es etwas roh, aber ich habe lieber ein rohes Stück als ein verhunztes.
Emptyness
Enter...
Exit...
Beleuchtung für einen Blinden
leben
idiotische
sequenz
sinnentleerter
symbole
sinnentleerter
symbole
idiotische
sequenz
leben